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Projektseminar1Projektgruppe fogpatch 1![]() Studierende: Patrick Burkert, Bernd Dudzik, Jennifer Fluck, Dirk Hensel, Michael Raithel, Andreas Schäfer? Ergebnisse
März 2007 – Januar 2008Präsentation am 22. Januar 2008 an der Hochschule FurtwangenDie Umsetzung von fogpatch erfolgt von 2007 bis 2010 in Form von drei aufeinanderfolgenden Projektseminaren. Die Arbeitsergebnisse der ersten Projektgruppe wurden am 22. Januar 2008 in Form eines Versuchsaufbaus im MediaSynthesisLab gezeigt. ![]() (:quicktime http://webuser.fh-furtwangen.de/~fetzner/fogpatch/uploads/uploads/fogpresent.mov width=320 height=260 controller=yes autostart=no :) ![]() Forum
Dezember 07 | Endphase und Arbeitsaufbau
In den letzten Wochen sind einige Änderungen eingetreten, was das Ausstellungskonzept sowie das Arbeitsmodell angehen. Zu einem dürfen wir Stolz verkünden dass wir die Firma Festo aus Esslingen als Partner für das Projekt gewinnen konnten, das neue MediaSynthesisLab der Hochschule für die Präsentation der Arbeit nutzen werden und das Projekt Fogpatch bis zum Jahre 2010 an der Hochschule fortgesetzt wird. Die Pionierarbeit in diesem Gebiet ist getan und eine Arbeitsgrundlage für die Folgeprojekte wurde geschaffen. ![]() ![]() Unser neues Ausstellungskonzept sieht vor, das Labor der Hochschule und die dortige Technik zu nutzen. Da noch relativ wenig über dieses Labor bekannt ist, passt unser Konzept sehr gut in dieses Labor. Die vielen Synergieeffekte werden in Zukunft nicht nur für uns wichtig sein. Geplant sind die selben Elemente, nur die Technik der Installation wird sich etwas ändern. ![]() In Zukunft wird die Firma Festo die Aktoren für das kybernetische Objekt stellen. Die Servomotoren werden durch Fluid Muscles ( MAS ) der Firma ersetzt und das jetzige Arbeitsmodell des Projektes wird in das Forschungslabor von Festo gebracht. ![]() Und so langsam neigt sich das Projektstudium auch dem Ende zu. Wird befinden uns im letzten und wichtigsten Drittel des Projektes und arbeiten am Aufbau für die Präsentationen im Januar. Weitere Informationen zu Festo: Oktober / November 2007 | Austellungskonzepte
Das Objekt wird im I-Bau der Hochschule Furtwangen im Kontext mit einer Austellung präsentiert. Dazu wird es mit Seilen aufgehängt und gespannt. Erste Versuche wurden bereits unternommen um die Wirkung des Bensegrity zu testen. Das Objekt - freischwingend und lebendig - soll mit Atembewegungen und interaktiven Reaktionen die Verschmelzung von Max Bense und der Golden Gate Bridge darstellen. ![]() Es sind Videoprojektionen geplant die den Gang über die Brücke von Bense visualisieren. Zusammen mit einer eindrucksvollen Soundkulisse und diversen Gegenständen wird versucht den Besucher in diesen besonderen Moment zu versetzen. Eine visuelle - auditive Erfahrung. Das Eindringen in einen immersiven Raum. Alle einzelnen Arbeitsbereiche befinden sich gerade in der Phase der Vertiefung während parallel alle gemeinsam am Austellungsdesign arbeiten. 10.9 - 15.9.2007 | Workshop - Realisierungsphase
Zweites Arbeitsmodell und Besuch aus Chile Die konzeptionellen Entwürfe des Bensegrity nehmen langsam mehr an Gestalt an und wir nutzten die Vorlesungsfreie Zeit in Furtwangen erneut um an der technischen Realisierung zu arbeiten. Nicht nur der Bau eines neuen Arbeitsmodelles stand im Vordergrund, sondern auch die Umsetzung eines Textgenerators in Java der die Existenzmitteilung in neue, zufällig generierte Phrasen zusammensetzt. Auch die Sichtung von Videomaterial von Daniel Fetzner war Thema dieser Woche und auditive Konzepte wurden mit Hilfe von Ariel Bustamente, einem chilenischen Gastkünstler am ZKM, besprochen. ![]() Diesmal bauten wir ein etwas größeres Tensegrity und spannten zum ersten Mal die Seile über Spannschlösser. Da die Spannung der Seile innerhalb des Tensegrity für die nötige Statik sorgt, ist die Abstimmung der vielen Seile eine echte Herausforderung. Über die Spannschlösser haben wir im Vergelich zum ersten Arbeitsmodell nun eine verbesserte Abstimmungsmöglichkeit. Desweiteren arbeiteten wir mit neuen Sensoren, Motoren, etc. und experimentierten mit deren technischen Möglichkeiten über Max MSP. In diesem Bild hier haben wir den Controller einer Nintendo Wii in das Tensegrity eingehängt und testen dessen Beschleunigungssensoren. ![]() Für das Audiokonzept des gesamten Projektes und für die Umsetzung in Max MSP bekommen wir in Zukunft Unterstützung von Ariel Bustamente, der als Gastkünstler aus Chile gerade am ZKM Karlsruhe arbeitet. Seine Erfahrung mit Max MSP ist für uns eine große Unterstützung auch wenn am Anfang die Vermittlung des Gesamtkonzeptes sich als etwas komplizierter herausstellte. ![]() Nach einigen Überlegungen zur Tonabnahme der Schwingungen improvisierten wir mit einem Kaffeebecher und einem Headsetmikrofon einen Klangresonator. Letztendlich ging es in zahlreichen Diskussionen um den Einsatz von statischen Tonaufnahmen vs. Live erzeugten Tönen die mit Max MSP entsprechend gefiltert und geändert werden können. Überzeugend war das Ergebnis der Improvisation: Ein spielbares Tensegrity, das an die statischen Geräusche der Golden Gate Bridge sehr nahe kam. ![]() Nicht unkomplizierter ging es beim visuellen Part des Projektes voran. Jennifer und Dirk sichteten binnen einer Woche stundenlanges Videomateriel und Interviews. Genau diese Interviews werden eine stärkere Gewichtung innerhalb des Projektes bekommen, werden doch hier wichtige Informationen über die Gesamtthematik behandelt. Das Auffinden dieser Information gleicht allerdings im wahrsten Sinne des Wortes der bekannten Suche nach der Nadel im Heuhaufen. ![]() Letztendlich konnte genau diese Nadel gefunden werden und dem Projekt eine der wichtigsten Komponenten liefern. Das Videomaterial für die geplante Rückprojektion in der Installation. ![]() Weitere Punkte für die nächsten Wochen werden sein: Ansteuerung eines Nadeldruckers aus den 70ern und eines Super8 Projektors mit Max MSP, weiteres experimentieren mit Aktoren und Sensoren im Tensegrity, Audioumsetzung und Produktion einer Dokumentation des Projektes. ![]() 28. / 29.7.2007 | The Fogpatch Weekend Session
Wochenende der Projektgruppe mit Daniel Fetzner ![]() Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Wegfindung durch den Projektnebel und der konzeptionellen Festlegung des zweiten Projektsemesters. Tage zuvor fand sich die Projektgruppe zur Unterstützung am ZKM in Karlsruhe ein. Ein neuer Körper wurde für die Installation entworfen: Tensegrity. Tensegritys sind architektonische Modelle vom amerikanischen Architekten Buckminster Fuller. ![]() Das Wort setzt sich zusammen aus Tension (Spannung) und Integrity (Ganzheit). Nach einigen Pizzen später war die logische Verknüpfung zwischen Max Bense und dem Tensegrity geschaffen: Bensegrity. Nun ging es an das Eingemachte und an die Verbindung unserer bisherigen Projektergebnisse (Regelkreisläufe, Motoren, Sensoren, etc.) und Bensegrity. ![]() Nach einigen Versuchen waren wir erstaunt wie gut unser Regelkreislauf mit dem neuen Modell arbeiten konnte. Über Videotracking, einem Motor und den entsprechenden Algorithmen und Verbindungen schafften wir es eine Schwingung innerhalb von Bensegrity zu halten und entsprechend zu regeln. ![]() Zusammen mit Videoprojektionen auf eingehängte Projektionsflächen waren wir mehr wie zufrieden mit dem Ergebnis. Meilenstein erreicht und wir warten gespannt auf das zweite Projektsemester. 17.6.2007 | Tinguely Museum Basel
Exkursion der Projektgruppe ist das Tinguely Museum Basel - auf den Spuren der kinetischen Kunst ![]() "Mit seinen kinetischen Werken belebte und revolutionierte der in Basel aufgewachsene Jean Tinguely (1925–1991) in den fünfziger und sechziger Jahren als Teil der Pariser Avantgarde den «statischen» Kunstbetrieb. In der permanenten Ausstellung zeigt das Museum eine Auswahl der Maschinenskulpturen, Reliefs und Zeichnungen des Künstlers aus allen Schaffensperioden. Es bietet aber auch ein vielfältiges und lebendiges Programm mit umfassenden Sonderausstellungen: Tinguelys Weggefährten und Zeitgenossen wie Bernhard Luginbühl, Niki de Saint Phalle und Yves Klein, Vorbilder wie Marcel Duchamp und Kurt Schwitters, sowie verwandte Themen wie die zeitgenössische kinetische Kunst." (Quelle: Museum Tinguely) Für die Projektgruppe von Interesse war vorallem die Art wie Tinguely Metallelemente, Motoren, etc. miteinander in seinen Installationen verbindet und dadurch "lebendige" Körpermodelle erschafft. Dabei benutzt er wie in dieser Installation hier z.B. einen zerlegten Formel 1 Rennwagen und baut diesen zu einer neuen Abstraktion zusammen. Mit Projektoren, Projektionsflächen und Formel 1 Video- und Audioelementen bleibt dennoch die Rennatmosphäre spürbar, obwohl das eigentlich Objekt komplett entfremdet wurde. ![]() Es gab eine weitere Ausstellung in diesen Räumen, die für uns auch von großem Interesse war. Es ging um die Internationalen Situationisten und die avantgardistische Kunstbewegung der 70er und 80er Jahre. Hauptvertreter hier neben anderen die Gruppe S.P.U.R, die in dieser Zeit in München ihren Anfang fand. Nach längerem Betrachten der Arbeiten fanden wir sogar Hinweise auf Max Bense. Die Künstler der Gruppe S.P.U.R. hatten wohl eine ganz spezielle Meinung zum Herrn Bense... ![]() " [ ... ] Ihren ersten Skandal löste SPUR im Januar 1959 mit einer Einladung zu einem Vortrag von Professor Max Bense im Münchener Museum für Völkerkunde aus. Bense war so etwas wie der Sloterdijk der 1950er-Jahre, ein Verfechter der Abstraktion, der sich selbst gerne vollmundig über alles nur Erdenkbare von Metaphysik bis Mathematik reden hörte. Anwesend war jedoch nicht der Herr Professor, sondern nur dessen angeblicher Koffer, aus dem jede Menge Geplapper über die “Zeichenwelt und Signalwelt” auf “deutsch, lateinisch und hegelianisch” (SZ von 1959) ertönte. [ ... ] " - intro.de "[ ... ] 1959: Die SPUR wird vom Berufsverband der Bildenden Künstler eingeladen, im Münchner Völkerkunde-museum eine Ausstellung mitzugestalten. Zur Eröffnung von Extremisten – Realisten (23. Januar bis 8. März) kündigt man den Philosophen Max Bense als Redner an. Es kommt zum so genannten Bense-Skandal: Bense – der von der Einladung nicht wusste – wird durch ein Tonband ersetzt, das HP Zimmer mit zusammenhanglosen Versatzstücken aus Benses Schriften besprochen hat. [ ... ]" villastuck.de Links
14.6.2007 | Körperversuche
Testdummie des Pendelkonstrukt im Maßstab 1:4. Dreikantprofile aus Stahl, Nieten und Winkel. Keine Schweißpunkte, der Brückenkörper der Golden Gate ist ebenfalls vernietet. Stahlseile halten einen Kunststoffbehälter (Pendel). Jedes Bein des Konstruktes ist unabhängig voneinander mit dem Pendel verbunden (Dank an Manuel Wolf für die Unterstützung). Ansteuerung eines Servos an einem der Beine, das via Seil mit dem Pendel verbunden ist. Wir nutzen eine Kamera, die kleinste Bewegungen tracken kann und vernetzen dieses Signal via Max MSP mit dem Servo. Bewegungen vor der Kamera werden auf das Servo übertragen, welches dann auf dieses Signal in Echtzeit reagiert und impulsartig das Pendel in Bewegung (Schwingung) bringt. Interessant dabei das Verhalten des Materiales Stahl, das Schwingungen weiterleitet, speichert, etc. . ![]() Desweiteren sind erste Versuche mit Gestiken, Mimiken und rethorischen Fragmenten von Max Bense im Gange. Zusammengeschnitten ergeben sich interessante Video Outputs, die innerhalb des Körpers Teil eines großen Regelkreislaufes sein werden. Der Körper als kybernetisches System, in dem sich alle Elemente (Video / Audio / Sensoren / etc.) gegenseitig beeinflussen können. 5.6.2007 | Technische Konzeptionsphase
In der momentanen Phase des Projektes dreht sich alles um die technische Umsetzung des Konzeptes. Die Projektgruppe entwickelt eine Art "Dummie" der Medieninstallation im Miniaturformat. Dabei steht die Entwicklung der Patches und Objekte für Max/MSP und Jitter im Vordergrund. Die Software bildet die zentrale Schaltung und Steuerung aller Komponenten der Installation (Tracking als Inputsignal, das die Impulse für die weiteren Elemente wie Video/Audio/Physical Computing vorgibt). 10.5.2007 | Schattenland - Tanz und Performance Kompanie Michael Langeneckert
Exkursion der Projektgruppe zum E-Werk Tanztheater Freiburg „The Plan was okay, it was the reality that created the problem“ Das Tanzstück Schattenland thematisiert die Möglichkeit von Selbstbestimmung in einer Welt, die sich stets ändert und damit für den Menschen unberechenbar ist. Der Mensch trifft ständig Entscheidungen, aber er muss im Laufe des Lebens erkennen, dass nicht alles seinem planenden Kalkül obliegt. Die Griechen nannten diese Art indirekte Ursache „Tyche“ (Zufall). Im Zusammenwirken von Tanz, Livemusik und Textfragmenten entsteht ein vielschichtiges Tanzspektakel, das als Abbild unseres täglichen Lebens mehrere Ebenen überlagert: individuelle Verhaltensmuster, Wunschdenken, psychologische Erkenntnisse, wissenschaftliche Berechnungen und unerwartete Ereignisse. Die Tanz und Performance Kompanie Michael Langeneckert übersetzt diese verschiedenen Aspekte des eigenen Lebens in eine physikalisch/theatralische Choreographiesprache, und kreiert ein tänzerisches und spielerisches Spannungsfeld zwischen Kalkulation und Wahrscheinlichkeit. 28.3.2007 | Projektbeginn
Offizieller Beginn des Projektes. Konzeptionelle Recherche und Planung des Projektes. Einarbeitung in die Software Max / MSP / Jitter. Einteilung des Projektes in folgende Arbeitsbereiche:
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