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Konzepte zu Video / Dokumentation / Super8 / Projektionsexperimente

Verantwortlich: Jennifer Fluck und Dirk Hensel

Konzepte

Inhalt der DVD sollen ausgewählte Interviewparts, ein Making Of, eine 10-20 Minuten lange Dokumentation, in welcher das Projektvorgestellt wird, bzw. der Projektverlauf gezeigt wird.

Für die Projektpräsentation und für die Projektmitglieder soll es 2 Unterschiedliche DVD’s geben. Bei der Präsentation sollen, falls es zeitlich noch im Rahmen ist, einzelne Interviews angewählt werden können. Evtl. könnte auf einem weiteren Monitor, die Dokumentation laufen.

Bei der Menügestaltung kamen schon einige erste Ideen woran man sich bei der Gestaltung orientieren könnte ( Tensegrity (3D- Stäbe), Busch bzw. Qualle, Skizzen, Golden Gate Bridge, Existenzmitteilung, Max-patch).

Eine erste grobe Überlegung war, dass man die Dokumentation im Stiel von Dammbeck’s „das Netz“ halten könnte.

Materialübersicht verschaffen. Interviews mit Elisabeth Walther-Bense, Peter Weibel, Fred Frith, Harold Gilliam gesichtet und Timecode von brauchbaren Stellen rausgeschrieben.


DVD-Konzept:

3 unterschiedliche DVDs werden erstellt:

Bewerbungs DVD

  1. Film
  2. Kapitel
  3. Credits

Teaminterne DVD

  1. Film
  2. Kapitel
  3. Extras
  4. Credits

Präsentations DVD

  1. Interviews

Inhaltsaufbau:

  • Intro, Bense (langsam geschnitten, ruhige Athmosphere)
  • Vorstellung Bense (Wer war er usw.)
  • Existenzmitteilung (Wie es dazu kam, Gründe)
  • Fetzner Interview (Wie er auf die Idee kam)
  • Projektgruppe (erste Ideen)
  • Making of (Produktions Videos)
  • Ergebniss (Videoclipartig – Bensergity, E-Space, Tanz und Interaktion ... )

Grundgedanken:

Der Maxpatch stellt die technische Ebene des Projektes dar, Durch den Sound und den Schnitt soll das Unberechenbare dargestellt werden.

Umsetzung:

Max Patch als roter Faden durch die Dokumentation und ein Soundthema welches immer wiederkehrt Das DVD-Menü ebenfalls im Stil eines Max-Patches Der Sound der Installation soll sich auch durch die Ganze Dokumentation ziehen, ein Soundschema bilden und geleichzeitig eine Dramaturgie erzeugen (z.B. Kolik) die noch durch die Bilder verstärkt wird.

Spannungsbogen

Das Intro soll montageartig geschnitten sein, allerdings mit langsamen Schnitten, freundlicher Stimmung (Bilder von Bense, Existenzmitteilung, Worte des Frasengenerators...)

Der Schlussteil der Dokumentation sollte Videoclipartig geschnitten sein, sozusagen als Höhepunkt der Kolik und in Verbindung mit dem Ton der Installation. Schnelle Schnitte, montageartig zur Musik mit Bildern vom Ergebniss, den Wpvs, den Making of Videos und schnellen, agressiven und vielen Worten des Frasengenerators. Den Schluss bildet ein Weissbild und komplette Stille sozusagen als Entspannung, Erlösung von der Kolik mit evtl eingeblendetem FOGPATCH - Schriftzug In den Max Patches sollen Lämpchen eingebaut sein, die dafür sorgen dass die Aktionen sichtbar gemacht werden, hier können auch Countdowns, Fader usw. eingesetz werden.

Als übergang von Kapitel zu Kapitel wird ebenfals das Maxpatchbild eingebaut, und um diverse Objekte erweitert. Hierzu wird immer vom laufenden Video weggezoomt und so kommt der Patch wieder ins Bild. (Siehe unten) Neue Objekte sollen eingefügt werden wie in Echtzeit, d.h. es wird mit der Maus in den Bildschirm gezogen und dort plaziert (Screencast). Es können so auch Objekte wieder entfernt werden.

Die Interviews ziehen sich quer durch die Doku und passende Ausschnitte werden an der entsprechenden Stelle eingefügt, so dass es nicht einen Interviewpartner pro Thema gibt.

Die Dauer eines Kapitels soll bei ca.3-4 Minuten liegen.

Abspann ja/nein? Wir haben uns gegen einen Abspann entschieden, weil er unserer 'Meinung nach nicht zum Ende passt und deshalb separat im Menü anwählbar sein sollte. Dafür wird unter dem Menüpunkt Credits dann im Max-Stil leicht animiert das Team vorgestellt: ( nicht komplett nur Beispielhaft)

Studierende:

  • unser Team

Professoren:

  • Hr. Fetzner
  • Hr. Friedmann
  • Fr. Wahl
  • ...

Externe Mitarbeiter:

  • Bustamente
  • Langeneckert
  • Grübbeling
  • ...

Prioritätenliste der „ToDos“:

1:

  • Schnittplatz – Audio der Interviews usw. Zusammenschneiden
  • Drehbuch schreiben, Storyboard

2:

  • Bildmaterial organisieren – Fotos aller Teammitglieder, SanFrancisco Videos
  • Existenzmitteilung abfilmen
  • MaxPatch übergang mit Afterefects erarbeiten

3:

  • Making of Videos einspielen, sichten und schneiden
  • Audio der Instalation importieren
  • Ton der Interviews säubern

Projektion:

Wir haben uns weiter mit dem Patch für die Video-Projektion beschäftigt. Die Videos können mit diesem Patch übereinander gefadet werden und es sind zwei unterschiedliche Effekt-Objekte eingebaut, welche die Bilder verändern. Das erste Objekt (jit.slide) kann ein Videofeedback erzeugen, das zweite Objekt (jit.wake) kann die Farben und Helligkeit verändern. Bei Bedarf können die Objekte auch ausgetauscht oder kombiniert werden. Weiter kann der Patch verschiedene Positionen in einem Clip ansteuern. (wie Kapitelwahl in einer DVD) Dies wird im Moment durch die Case-Buttons simuliert. Hier wird später ein externes Signal ankommen und die Position steuern. Bis jetzt wird dort mit einer Randomfunktion die Position festgelegt. Auch diese Funktion ist beliebig erweiterbar, also soweit, wie verschiedene Clips in der Projektion benötigt werden. Ausserdem kann hier auch die Geschwindigkeit jedes einzelnen Clips gesteuert werden.


Die finalen Patches

der Patch des mittleren Screens

Auf dem mittleren Screen kann man die Super8 Aufnahmen der Golden-Gate-Bridge in Verbindung mit den Schritten bzw. dem Gang über die Brücke sehen. Der mittlere Bildschirm repräsentiert den Fog, hier kann man den Ort des Geschehens und den Auslöser sehen.
Die Geschwindigkeit der Schritte ist abhängig vom Zustand des Gesamtsystems. Ist das System im Normalzustand sind auch die Schritte in normaler Geschwindigkeit, in Zustand zwei werden die Schritte langsamer und in Zustand drei, der Kolik sind die Schritte wiederum langsamer. Dies hat den Hintergrund, dass Bense wärend er die Kolik erlebt starke Schmerzen hatte, sich krümmt und nicht mehr richtig gehen und sich bewegen konnte.
Weiter wird im Zustand der Kolik das Video der Quallen eingespielt, weil er nur noch so fein wie Haar sein wollte, wortlos und schmerzlos, was die Quallen versinnbildlichen.
Die Quallen werden so lange abgespielt bis das System wieder in einen anderen Zustand gelangt. Ab diesem Zeitpunkt werden wieder die Bilder der Brücke abgespielt und die Schritt werden schneller.





der Patch des rechten Screens

Auf dem rechten Screen werden die Bilder der TV-Diskussion Max Bense - Joseph Beuys eingespielt, überlagert mit den Bildern der Netzwerkkamera, welche auf den Drucker gerichtet ist. Dieser Screen repräsentiert den Körper.
Die schwarzweis Bilder werden mit einer Art Videofeedbackfilter bearbeitet, bei welchem die Intensität je nach Zustand des Systems zunimmt. In Stufe eins des Systems ist der Effekt nur sehr schwach und wird bis zu Kolik immer stärker.
Das Bild des Druckers wird auch schwarzweiss konvertiert und ausserdem noch gedreht. Beide Patches liefen auf verschiedenen VR-Clusterrechnern, welche die jeweiligen Screens bzw. Projektoren ansteuern. Als Input des "Systems" wurden die 1966 Schritte, die benötigt werden um die Brücke zu überqueren verwendet. Diese wurden in drei Bereiche eingeteilt und legen so die drei Zustände der Projektion fest.


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