Recent Changes - Search:

Project

References

Communication



DirkHensel

<<

Dirk Hensel

fp1 | 2007/08

Video

Student Medieninformatik, Hochschule Furtwangen

Fogpatch zeichnet sich auf der technischen Ebene sehr stark duch seine Komplexität aus. Durch den künstlerischen Ansatz, hat man hin und wieder den Eindruck, dieser Komplexität nie richtig Herr zu werden, da immer neue Ideen und neue Komponenten hinzukommen oder wegfallen. Anfangs stellte das für mich ein großes Problem dar, da ich nie das Gefühl hatte dem Ziel näher zu kommen. Diese Zweifel stellten sich allerdings bald ein, was sicherlich an der guten Unterstützung seitens der Professoren Daniel Fetzner und Bruno Friedmann sowie des technischen Supports durch Katja Wahl, aber nicht zuletzt auch an der absolut zuverlässigen Projektgruppe lag. Hat man sich erst einmal auf die Arbeitsweise eingelassen und ist in die Materie eingetaucht, scheint es als könne man im Fog viel klarer sehen was zu tun ist, arbeitet automatisch mehr und kommt so dem Ziel auch immer näher. Zudem wird das Projekt zu einem Teil deines Lebens, einem angenehmen Teil.

Wärend der Konzeption des Projektes war ich zuerst Teil des Audioparts, dann zuständig für 3D-Modeling und Animation bevor ich schlussendlich dem Videopart zugeordnet wurde. Zusammen mit Jennifer Fluck arbeitete ich dann an den Patches für die Projektionsflächen und einer projektbegleitenden DVD. Die Herrausforderung an meinen Arbeiten war meist den konzeptionellen bzw. inhaltlichen Faden zu finden und beizubehalten. Die Erfahrung, in Bezug auf die DVD, mit sehr viel Material und Hintergrundwissen eine recht umfangreiche Dokumentation zu erstellen, ist sicher eine bleibende Erfahrung, welche ich auch im weiteren Leben gut einsetzen kann. Die Arbeit mit Max/MSP/Jitter war auf jeden Fall sehr vorteilhaft, da das Programm gerade für die Echtzeit-Videoverarbeitung eine sehr komfortable Lösung darstellt und so die Programmierkomponente und die Videokomponente zu einer Einheit zusammenfügt, was für mich persönlich sehr spannend ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen dass der Lernerfolg in organisatorischer, technologischer, konzeptioneller, künstlerischer und menschlicher Hinsicht sehr groß war und mir auch in Zukunft viel nutzen wird.

Im Übrigen: Bei den Präsentationen wurde ich von einem ehemaligen Studenten gefragt ob es ein Problem dargestellt hat dass ich der einzige Medieninformatiker im Projekt war, was ich mit einem klaren Nein beantworten konnte. Die Zusammenarbeit hätte nicht besser sein können.

Edit - History - Print - Recent Changes - Search
Page last modified on January 31, 2008, at 12:03 PM