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(:blogentry title="bense body resonator" time="2007-05-30 10:28":)

Weitere Diskussion hierzu ausgelagert auf body resonator

Erste Skizzen für Benses Body Resonator vom Projektarchitekten Finckh aus dem Hauptstadtstudio

Wie versprochen über den Wolken etwas rumgscribbelt. Was dabei herauskam finde ich sehr räumlich und vielfältig nutz- und entwickelbar. Gux Dir mal an und sag, wie Du den Bensebodystringresonator findest. Die Aktoren und Motoren ließen sich an verschiedenen Stellen/Seilenden integrieren. Die Projektionsflächen und Bleche müssten evtl. eher drumherum arrangiert werden, was dann jedoch den Möglichkeiten bei der Tanzperformance zu Gute käme. Die Größe ist noch skalierbar, aber ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass sich ein Mensch von 1,75m quasi aufrecht mittig durchbewegen können sollte. Die Plattform als Resonanzboden könnte federnd oder auf Gummi schwingend gelagert sein um mehr mit der irrationalen Seite in Interaktion treten zu können, vom Brummen bis zum Schlottern. Die Publikumsansicht von der Breitseite her hat spitzenmäßiges Assoziationspotential.

Was mir an dem Ansatz spontan sehr gut gefällt, ist die Ähnlichkeit zu den frühen Computergrafiken von Frieder Nake, Manfred Mohr, Georg Nees u.a., siehe
http://swiki.hfbk-hamburg.de:8888/Netzkunstaffairen/18
http://www.emohr.com/divisibility_2.html
http://www.abteiberginfo.de/ausst/computergraphik/computergraphik.html

Auch die reziproke Verspannung und die zweifachgekrümmte "Seilfläche" zwischen den beiden Rippen finde ich räumlich sehr gut. Ich denke aber, dass die Bleche in den Körper integriert werden sollten - aus Soundgründen und um es formal weniger "instrumental" erscheinen zu lassen. Jetzt sieht es etwas sehr aus wie ein Saiteninstrument, Harfe, Zitter o.ä. Ich fand die Einheit von Blech, Bild, Sound, Resonator, Seile gut. Vielleicht Aufhängung an den Verlängerungen der diagonalen Strebe an Auslegern. Das Gestell scheint momentan auch noch recht stabil, müsste man am Ende so dimensionieren, dass es ordentlich zum Schlottern kommt.

An das Objekt sollte ein Trackinggerät befestigt werden, was die Schwingungen rückkoppeln kann - so dass sich z.B. etwas aufschaukelt. Also entweder ein Mac-Laptop mit SMS, besser eine Fire-Wire Kamera, die ein Bild mit festem Referenzsystem aufnimmt - könnte zum Beispiel ein Bergkristall sein (am besten natürlich aus Benses Sammlung), das Bild wird für die Projektionen weiterverwendet. Ich möchte hier einen Super-8 Film von der Brücke sehr dunkel aufnehmen (Blende zu), damit man mit Video noch was drüberlegen kann - z.B. den Kristall.

Video für den Hintergrund sollten anstatt der Qualle (oder in Ergänzung/Überlagerung) prozedural generierte Haarlinien (processing, max) sein, siehe z.B.
http://www.re-move.org/index2.php?c=ser&s=06&ss=01&sss=04 alternativ auch particles
http://maxobjects.com/?request=particle&operateur=AND&id_plateforme=0&Submit=OK

Blog von Marius Watz tzum Thema generic art
http://www.generatorx.no
Seine Homepage http://www.unlekker.net
http://www.evolutionzone.com

Arbeiten von Manfred Mohr von 1960 bis heute
http://www.emohr.com/ww4_out.html

Weitere interessante kyberentische Objekte unter
http://www.normill.ca/artpage.html
http://matchmaking.teks.no/wp/?cat=8

Hier zwei Aufnahmen (Belichtung 1 sec), die ich eben im Haus und im Garten gemacht habe. Die einfache Technik macht Strukuren und Muster sichtbar, die ein (prozedurales) Moment aus der Bewegung ins Bild einschreibt. Werde ich am Montag an der Brücke einsetzen.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="UBIQUE MEDIA DAEMON" time="2007-05-27 10:28":)

Hinweis von Stefan Grübbeling auf einen Song der Einstürzenden Neubauten:

UBIQUE MEDIA DAEMON
wallowing in my organs, my kidneys
wallowing in my liver and guts
UBIQUE MEDIA DAEMON
maybe it's horror
maybe it's terror
maybe it's horror, terror and anger
UBIQUE MEDIA DAEMON
rushing the signal through the system
rushing the signal to vessel and vein
UBIQUE MEDIA DAEMON
nothing can block the electrical impulse
once locked in it doesn't waste time
UBIQUE MEDIA DAEMON
locked in forever that's not a long time
UBIQUE MEDIA DAEMON
maybe it's horror
maybe it's terror
maybe it's horror, anger and fear
UBIQUE MEDIA -
REPETITIO INSTRUMENTUM
PROPAGANDAE
- DAEMON
(:blogentryend:)

(:blogentry title="donald mcdonald" time="2007-05-23 19:03":)

Berechnungen haben ergeben, dass die Golden Gate Bridge weder starken Dauerwinden noch starken Erdbeben standhalten würde. Donald McDonald ist seit den 80er Jahren Chefplaner der Brücke, um sie konstruktiv, funktional und ästhetisch in Form zu halten.

Donald ist einer der erfahrendsten Brückenarchitekten weltweit und plant seit Jahren auch den Neubau der Baybridge. Er publiziert gerade ein umfangreiches Buch über die Golden Gate Bridge, ist also ein ausgewiesener Fachmann für den schwingenden Nebelkörper.

(:youtube qkoqs4Yjzdw:)

Bei ebay einen Whole-Earth Catalogue von 1970 ersteigert. Hier steht alles drin, was der Hippie wissen muss. Wie man eine Ziege hält, eine Parabel konstruiert oder mit dem Computer eine Brücke baut. Alles ganz einfach.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="dramaturgie" time="2007-05-23 16:47":) Folgender Ablauf ist denkbar; ein Sprecher sitzt an einem Tisch und beginnt den Text der Existenzmitteilung zu lesen. Es gibt ein kybernetisches Objekt, dass die rationale Seite von Bense darstellt, ein Tänzer verkörpert das Irrationale seiner Persönlichkeit. Die Bewegungen des Tänzers werden getrackt und beeinflussen das mechanische Objekt, dessen Verhalten und Sounds. Zu Beginn sind Objekt und Tänzer den einzelnen Strophen des Textes zugeordnet, gegen Ende gehen beide ineinander über in eine improvisierte Form der Choreographie.

Das kybernetische Objekt besteht aus einem Stahlrahmen, in den Drahtseile eingespannt sind, die kolikartig mit Motoren kontrahiert werden können. Eingehängt in das Gestell sind schwingende Bleche, auf die flackernde Super8-Aufnahmen projiziert werden, die Benses Blick in San Franzisko nachstellen. Die Geschwindigkeit der Projektoren und Ihre Geräusche werden über die Software gesteuert, die die gesamte Performance koordiniert (Max/MSP/Jitter). Geplante Sounds sind Vibrationsgeräusche der Brücke, Atemgeräusche Benses aus der TV-Diskussion u.a. Auf einer großen Leinwand werden Videoaufnahmen von Meeresquallen aus der Bay gezeigt, die mit Aufnahmen der TV-Diskussion mit Beuys überlagert werden – Bilder in extremer Zeitlupe bis hin zum schmerzhaften Schlottern.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="larry shaw" time="2007-05-21 19:16":)

Interview with Larry Shaw, physicist, Exploratorium Technical Curator, “GodFather” of the San Francisco
Robotics Society of America (SFRSA)

(:youtube fG4NiAGMsBI:)

Ultrasounds of the bridge, calculability of beauty, relationship of body and sound, technology and nature

''I remembered and found a collage I did in 1993 in honor of the GGBridge, 60's and the summer of 1967, Title:"SF Fog, 1967" Jpeg attached; made on a primitive Mac. Use it if you want for the project. --Larry''

Ron Hipshman recommends the mistmaker - a device that combines ultrasounds with fog. (simple version $20)

(:quicktime http://webuser.fh-furtwangen.de/~fetzner/fogpatch/uploads/uploads/artificalfog.mov width=500 height=300 loop=true controller=false :)

(:blogentryend:)

(:blogentry title="final presentations sfsu" time="2007-05-17 22:24":)

locative media, conceptual strategies, art and emerging technologies, physical computing & electronics, theory.

Many thanks to Steven Wilson and Paula Levine that I could participate in your classes.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="streets of san francisco" time="2007-05-15 18:13":)

Drei Jahre nach Benses Besuch in der Stadt kommt die CBS-Serie Streets of San Francisco ins Fernsehen.
Die erste Szene spielt natürlich mit der Brücke im Hintergrund.

(:youtube tTMHUZ7rjEM:)

Lt. Stone erklärt Inspector Keller im ersten Satz des Pilotfilms, wie das mit der Strömung in der Bay funktioniert.
Er hätte ihn besser gleich ins Bay-Model nach Sausalito schicken sollen. Da habe ich heute nochmal Aufnahmen gemacht.

(:quicktime http://webuser.fh-furtwangen.de/~fetzner/fogpatch/uploads/uploads/current_model.mov width=500 height=300 autostart=no :)

(:blogentryend:)

(:blogentry title="cabel sounds" time="2007-05-15 17:08":)

(:quicktime http://webuser.fh-furtwangen.de/~fetzner/fogpatch/uploads/uploads/cablesound.mov width=500 height=30 autostart=no :)

Ich hatte genau sieben Minuten. Nachdem ich meine Geräte ausgepackt, das Mikrofon am längsten Brückenkabel befestigt und die erste Aufnahme gemacht hatte, wurde die rechte Fahrbahn der Golden Gate gesperrt und es kamen drei Polizeifahrzeuge mit Blaulicht angefahren. Erst wurde ich von einem Lieutenant nach Waffen durchsucht und dann in einer Art Käfig zur Wache abtransportiert.

Nach dem Überprüfen meiner Papiere durfte ich wieder gehen. "You are not arrested. This is because of 9/11."

Ergänzende Bemerkung Dezember 2007: Nach diesem Vorfall war mein Zugang zum Server dieser Seiten bei der Hochschule in Furtwangen für drei Tage gesperrt. Das kam noch nie vor und war sicherlich kein Zufall.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="doch die situation ist gegen rhetorik" time="2007-05-14 19:21":) (:quicktime http://webuser.fh-furtwangen.de/~fetzner/fogpatch/uploads/uploads/breath.mov width=500 height=30 autostart=no :)

Zusammenschnitt von Benses Atemgeräuschen aus der TV-Diskussion mit Beuys

"Doch die Situation ist gegen Rhetorik. Kein Vokabular
mehr für den Nebel am Spätnachmittag nach dem Gang
über die Brücke. Die Kolik zerfetzt die Sätze, aber nicht
den Fog."

(:blogentryend:)

(:blogentry title="summerfog" time="2007-05-11 22:30":)

Nach zwei Tagen über 30°C drückt der summerfog in die Bay und es wird kalt.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="technikkörper" time="2007-05-10 21:17":)

Überlagerung von Madonna`s linkem Auge mit Überwachsungskamera und grünes Licht
vorm rechten Bein in der Lombard Street.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="the bridge as a body" time="2007-05-08 13:39":)

(:blogentryend:)

(:blogentry title="interface exhibition at cca" time="2007-05-06 15:35":)

Interface Exhibition der Recombinant Media Class am CCA - ein Kurs, an dem ich auch teilgenommen habe. Umfangreiche Arbeiten und viele Besucher. Der Begriff Interface wird weit und vor allem locker gefasst. Ein mit Altöl gefüllter Brunnen, in den eingworfene Münzen zu computergenerierten Sounds umgewandelt werden, eine Studentin im OP-Schwester-Dress, die mit Hot Dog in der Hand ihre Vaginalmuskeln zur Steuerung von Videos auftrainiert, Äpfel, die auf Mündhöhe von der Decke hängen und beim reinbeissen Laute von sich geben, eine stereoskopische AR-Anwednung zur Überwachung der ganzen Veranstaltung usw.

(:youtube ZnTSrNIbQtU:)

Die Kurse und Vorlesungen an den Hochschulen (SFSU, Berkeley, CCA, Mills) gehen jetzt alle zuende und die verbleibende Zeit wird etwas konzentrierter.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="fein wie haar" time="2007-05-06 10:49":)

(:youtube o0_ktYsk4e0:)

Quallen im Aquarium von Monterey - Aufnahmen vom Wochenende.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="gilliam 2" time="2007-05-01 12:25":)

Diesmal sicherheitshalber mit Kameramikrofon gearbeitet. Harold Gilliam hat wirklich Erstaunliches zu berichten, er kennt GRAVITY`S RAINBOW aus eigener Erfahrung, man muss nur Stichworte nennen; 1944 z.B. sass er in London im Theater und hat sich Hamlet angeschaut, als wenige Blöcke entfernt eine V2-Rakete einschlug. Dies sei dramaturgisch durchaus an der passenden Stelle geschehen, so Gilliam. Im wesentlichen ging es aber über die Brücke und den Nebel.

(:youtube DDYE3VnHZfs:)

Harold`s erstes Buch über die Bay von 1957.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="brückenseile" time="2007-05-01 12:25":)

(:youtube Jt3zhjC35oc:)

Die Brückenseile (Durchmesser ca. 15 cm, Maßstab täuscht) lassen sich recht einfach in Schwingung bringen, wie am Wochenende ausprobiert. (:blogentryend:)

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