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(:blogentry title="Brückenkörper aus 3m Höhe" time="2007-06-28 08:49":)

Weiterer Gang über die Brücke von Nord nach Süd, die Kamera an einer Holzlatte in ca. 3m Höhe befestigt. Wackliger Blick auf die Konstruktion, Nebelschwaden und Pelikane im Abendhimmel. Dauer einer Überquerung bei zügigem Schritt ca. 25min.

(:youtube utKteOZdInM:)

(:blogentryend:)

(:blogentry title="double-negative" time="2007-06-21 17:04":)

Reise in die Wüste, u.a. Station bei Zabriskie Point und am Double-Negative. Während Bense über die Brücke ging, grub Michael Heizer seine Negativskulptur in den Rand eines Canyons in der Wüste Nevadas. Eine im Wortsinn interessante Querverbindung linearer, großformatiger Wegstrecken in gradiosen Landschaften.

Was Heizer über seine Arbeit sagt, trifft auch auf die Golden Gate zu:

"It is interesting to build a sculpture that attempts to create an atmosphere of awe. Small works are said to do this but it is not my experience. Immense, architecturally sized sculpture creates both the object and the atmosphere. Awe is a state of mind equivalent to religious experience, I think if people feel commitment they feel something has been transcended."

Double Negative bei Wikipedia
Website

(:youtube d-C2y-WAbFk:)

Durchquerung bei 43°C im Schatten. Man muss dabei auf Klapperschlangen aufpassen, das nächste Krankenhaus ist weit weg.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="camera obscura" time="2007-06-11 17:04":)

(:youtube g_yWCiWepII:)

Im Brückenboden gibt es in regelmässigen Abständen Öffnungen, durch die man senkrecht nach unten aufs Meer schauen kann. (:blogentryend:)

(:blogentry title="L.A." time="2007-06-09 20:10":)

Symposium an der UC Los Angeles im neu eröffneten NANOSYSTEMS-Institut zu Nikola Tesla und seiner Bedeutung für das aktuelle Verhältnis von Kunst und Technologie. Es ist viel von Schwingungen und elektrischen Signalen sowie deren Bedeutung für den menschlichen Körper die Rede. Informatiker, Physiker, Künstler und Filmemacher im Gespräch. Susan Joyce kennengelernt, die mit Survival Research Lab heute Nacht eine Show in der Wüste mit künstlichen 10.000 Volt-Blitzen aufsetzt - leider für mich momentan nicht zu machen.

Susan leitet die neu eröffnete fringe-Gallery in trendy Chinatown L.A., da konnte ich heute morgen Arbeiten von Kal Spelletich und John Colle Rogers sehen; "Spelletich investigates the use of audio and light frequencies to generate altered states of consciousness. Experimenting with binaural-beat stimulation and frequency following response theories the interactive installation is a recreation of an unsolved mystery at a home in the Mission district of San Francisco." Also auch hier, alles schwingt und schlottert.

In dieser Stadt und ihren Produkten gibt es keinerlei Scheu vor dem Reality-Mix, das gilt auch für den Galleriekontext inmitten chinesischer Nippesläden. So wie jetzt auch hier in der Wartehalle am Flughafen, wo jeder ungefragt in den "Rückkopplungstrancen" (Holl) einer drittklassigen Comedyshow gefangen ist. Technologisch eingebrockt von Tesla.

Realitymix bei uns in Oakland; Oben Überwachungskamera mit Big Disney Brother, unten die mexikanischen Tagelöhner. Wenn ein Wagen hält, stürzen sich alle wie die Fliegen auf den Job.

Beruhigend, dass es mit in diesem Amerika auch Gegenpositionen zu dem technologisch-industriellen Wahnsinn gibt, die nicht jede Albernheit augenblicklich adaptieren und dennoch Avantgarde sind. Siehe zum Beispiel Fred Frith.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="Gespräch mit Fred Frith" time="2007-06-07 22:23":)

über fogpatch, Infrasounds, Technologie und die Kunst der Improvisation. Fred hat noch zwei interessante Brüder, der eine ist Hirnforscher in London, der andere Musiksoziologe in Schottland. Man müsste mal alle drei reden hören.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="infrasounds" time="2007-06-06 21:49":)

''Die Sprache ist das eigentliche Medium meiner Mobilität.
Ich spreche, also gehe ich. Sätze und Straßen werden
länger, wenn man geht. Der Sitzende spricht langsamer,
der Liegende wird stummer. Erst der Tote tritt gänzlich aus
dem Medium der Sprache und der Bewegung heraus.''

Heute die Brücke von Süd- nach Nord und wieder zurück überquert. Auf dem Rückweg mit der Super-8 Kamera pro Schritt eine Einzelaufnahme gemacht. Eine Kassette hat 3600 Einzelbilder und es sind ca. 2500 diskrete Schritte. Bei 18 f/sec dürfte die Überquerung bei der Wiedergabe etwas über 2 Minuten dauern - das kann über den manipulierten Projektor entsprechend verlangsamt oder beschleunigt werden. Das Wetter war wie selten ohne Wolken und Nebel, ausgesprochen ruhig mit relativ wenig Wind. Ich werde die Aufnahme also wiederholen und mir über die Blickrichtung genauere Gedanken machen. Bei der aufnahme gestern schaue ich immer geradeaus.

Zu Testen ist die Minimalgeschwindigkeit des Projektors bei der Wiedergabe, so dass der Film wegen Überhitzung nicht durchbrennt - 5f/sec sollten ohne Probleme möglich sein.

Die Brücke, das Licht und die Luft wirken nach zwei Übergägnen ermüdend auf den Körper. Normalerweise kommt noch die Kälte hinzu, vor allem gibt es hier aber eine Menge Infrasounds unter 20Hz, die nicht ohne Wirkung bleiben. Diese stammen

  1. von den Schwingungen der Hängekonstruktion - verursacht durch Verkehr und Wind (die Fahrbahn kann in Brückenmitte bis zu 6m pendeln)
  2. von den Wellen des offenen Pazifiks
  3. den ständigen leichten Erdstössen in der Gegend. Die Brücke liegt nahezu direkt auf der San-Andreas-Verwerfung der pazifischen und der nordamerikanischen Kontinentalplatte, hier grummelt die Erde ständig. Daher läuft gerade das Seismic Retrofit Project von Donald Mc Donald.
  4. von den Foghorns

Daß Sounds dieser Wellenlänge direkt auf den Körper und die Psyche wirken, ist wissenschaftlich längst untermauert - siehe Versuche am National Physical Laboratory in Großbritannien. Die Schallwellen treffen den Menschen instinktiv und lösen Angstgefühle aus.

Querschnitt durch das Hauptseil der Brücke - Durchmesser ca. 1 Meter.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="burning sensation" time="2007-06-05 19:26":)

Mit LOMBARDI SPORTS kann man das Heute auch ohne Klinik haben.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="exploratorium roof cam" time="2007-06-04 14:40":)

Webcam auf dem Dach des Exploratoriums; man kann diese in Echtzeit steuern und die Nebelentwicklung beobachten. Ausserdem kann man in den Blick anderer Personen einsteigen.

(:blogentryend:)

(:blogentry title="pendel" time="2007-06-04 12:17":)

Tripodkonstruktion mit eingehängter BOWL als Pendel. Gefüllt mit einer milchigen Flüssigkeit, die das Fluide des Nebels und auch eine Art von Körperlichkeit zum Ausdruck bringt. Wenn das Gestell (Höhe ca. 3m) zu schwingen beginnt, bilden sich Muster auf der Wasseroberfläche und dem Boden aus:

"Norbert Wiener, when he had a problem, used to sit with the wind blowing on a curtain" siehe Blog Feb2007

Im Raum verteilt stehen statische Objekte, die ein festes Referenzsystem abgeben und von Firewirecams am wackelnden Gestell aufgenommen werden - z.B. ein Kristall (nach Möglichkeit aus Benses Sammlung) oder eine Buddha-Figur: Meine verbogene Figur steht unbemerkt unter den Buddhisten am Union Square. Eine dunkle Vitrine.

> siehe Kamerabild aus dem Container in lüderitzcargo

(:youtube VwGXpeV6Rvc:)

(:blogentryend:)

(:blogentry title="cartesian resonator" time="2007-06-01 14:15":)

Volumenskizze für den Cartesian-Resonator als Alternative zum String-Resonator (s.u.). In den rechtwinkligen Rahmen kann man Geräte einhängen. Die Maße des Gestells sind entsprechend der Corbusierschen Zahleneuphorie l/b/h = 366/113/226 cm. Also recht wacklig.

Folgende Dinge wären in das Gestell eingehängt oder an ihm befestigt:

  1. exzentrische Rotationsobjekte, die den BODY in Unruhe versetzen
  2. Super8-Projektoren, Lautsprecher
  3. Fire-Wire-Kameras, die statische Objekte im Raum anvisieren (siehe Kamerabild aus dem Container in LC). Das könnten Kristalle aus Benses Sammlung sein oder etwa ein kleiner Buddha ("Meine verbogene Figur steht unbemerkt unter den Buddhisten am Union Square. Eine dunkle Vitrine.")
  4. schlotternde Bleche als Projektionsflächen
  5. mit milchiger Flüssigkeit gefüllte Plexigefässe, in die man hinein-/hindurchprojezieren kann. Siehe beispielweise http://vv.arts.ucla.edu/waterbowls/bowls.php
  6. gazeartige Vorhänge in Reihe
  7. diverse Drahtverspannungen

(:blogentryend:)

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