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ZitateIae"Aller Raum ist maßlos, und diese ewige, freie Maßlosigkiet macht ihn schön. Aber da überfällt uns die furchtbare Paradoxie des Raumes: Er selbst ist gestaltlos, leiblos, farblos und unsichtbar um uns gelegt, und doch geschieht alles Gestalten nur, weil es den Raum gibt, und doch ist nur dort Leib und Blick, Licht und Sichtbarkeit, wo auch Raum ist." ¬ Max Bense in Raum und Ich, Berlin 1934
#informationsästhetikInformationsästhetik"Die Mathematisierung geisteswissenschaftlicher Disziplinen nimmt ständig zu. Vor allem die Entwicklung der Kybernetik hat diesen Prozess enorm beschleunigt. (...) Die Informationsästhetik ist durch die Anwendung der mathematischen Informationstheorie auf ästhetische Vorgänge gekennzeichnet. Kunstwerke bzw. ästhetische Gegenstände werden unter dem Aspekt der Nachricht gesehen, die das Kunstwerk als Zeichenträger einem konsumierenden Empfänger vermittelt bzw. die der produzierende Künstler durch die auswahl spezieller Zeichenkombinationen aus seinem Repertoire realisiert. Die Informationsästhetik betrachtet also nicht nur das Kunstwerk selbst, sondern auch die Relation zwischen produzierendem Künstler und Kunstwerk und die zwischen Kunstwerk und Betrachter" ![]() ¬ Manfred Kiemle in Ästhetische Probleme der Architketur unter dem Aspekt der Informationsästhetik, Quickborn 1967
"Diese moderne Ästhetik ist keine Interpretationsästhetik, sondern eine Ästhetik, die den Versuch macht, das, was wir in der bezeichneten Weise als "schön", "nicht schön", "hässlich", "nicht hässlich" oder dergleichen bestimmen können, als objektiv feststellbar voraussetzen. Sie ist also eine Art Feststellungsästhetik; das soll heissen, daß das, was wir als Aussagen über Kunstwerke oder Designobjekte festhalten, feststellbar ist in der gleichen Weise, wie der Mineraloge die Zusammensetzung eines Minerals feststellt und nicht etwa interpretiert." ¬ Max Bense in 'Einführung in die Informationsästhetik', Vortrag Recklinghausen am 06. Juli 1965
Konkrete Poesie"Natürlich ist die Untersuchung eines beliebigen Sprachkörpers, sei es nun eine wissenschaftlicher oder ein literarischer, vom Standpunkt der Anordnung seiner Elemente immer eine technologische Untersuchung. Man muss nur festhalten, daß ein wissenschaftlicher Sprachkörper ebenso der Mitteilung dient wie der literarische Sprachkörper. Wahrheit wird ebenso mitgeteilt wie Schönheit, und so fungieren sowohl Erkenntnis wie Darstellung als Medien der Mitteilung. Dadurch, daß Sie Mitteilung sind, bedeuten Erkenntnis und Darstellung Wiederholungen im Geiste des Seins." ¬ Max Bense in Literaturmetaphysik, Stuttgart 1950
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