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Paper SEISMIC BODY SIGNALS - Fetzner

Postmediale künstlerische Forschung an der Hochschule Furtwangen

Der Ansatz der künstlerischen Forschung (engl. "artistic research") ist als Ergänzung zu wissenschaftlichen Formen der Erkenntnisgewinnung zu verstehen und findet zunehmend Akzeptanz. Er verfolgt ein eher induktives Vorgehen vom Besonderen hin zum Allgemeinen. Zu Beginn des jeweiligen Forschungsprozesses steht daher keine zu verifizierende Hypothese, als vielmehr eine konkrete Setzung in Form eines Entwurfs, die im Laufe des künstlerischen Forschungsprozesses in Fragen übergeht. Das Vorgehen kann daher als komplementäre Ergänzung zu wissenschaftlichen Methoden gesehen werden. In Abgrenzung etwa zur freien Kunst ist Kunst als Forschung anwendungsorientiert. Sie setzt wie das Vorgehen in den etablierten Wissenschaftsdiskursen ein Erkenntnisinteresse voraus, das im Prozess der Entstehung offengelegt wird. Forschungsergebnisse werden in der Regel in Form von Ausstellungen veröffentlicht.

Im Zentrum der an der Fakultät Digitale Medien verfolgten Fragestellungen steht die experimentelle Erörterung von postmedialen Raum- und Körpervorstellungen. Wie verändert sich unsere Wahrnehmung und unser Handeln im Kontext interaktiver Medien, wie reagiert und verändert sich unser Körper durch neue mediale Reize, welche Sensorien und welche Verhaltensweisen bilden sich aus?

fogpatch

Bei dem künstlerischen Forschungsprojekt fogpatch (Laufzeit 2007-2010) wird untersucht, welche Raum- und Körpervorstellungen der Kybernetik aus den 1960er Jahren im heutigen Zeitalter des Ubiquitous Computing wieder aktuell sind. Gerade gestalterische Ansätze der sogenannten Informationsästhetik des Physikers Max Bense findet in aktuellen Diskursen programmierter Kunstformen wieder stark an Bedeutung.

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